Website erstellen - schnell und einfach mit KI-Tools?
Verlockend einfach. Doch was steckt wirklich dahinter?
Wer über die Google Suche oder auf TikTok, YouTube etc. nach „Website erstellen“ sucht, stößt unweigerlich auf Versprechen wie:
„Erstelle deine Website in 5 Minuten mit KI, ganz ohne Programmierkenntnisse!“
Das klingt nach der perfekten Lösung, vor allem für Solo-Selbstständige oder kleine Betriebe mit wenig Zeit. Doch die Realität sieht anders aus.
KI kann Texte schreiben, aber keine rechtssichere Website erstellen.
KI-Tools generieren in Sekundenschnelle Layouts, Texte und Bilder. Doch, was viele nicht wissen:
- Diese Systeme speichern oder verarbeiten Daten oft außerhalb der EU.
- Es fehlt an Auftragsverarbeitungsverträgen (AV-Vertrag) gemäß DSGVO.
- Cookie-Banner, Schriftarten, Tracking oder Kontaktformulare sind häufig nicht datenschutzkonform integriert.
- Und: Keine KI überprüft aktuell die Einhaltung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG), das Seit Juni 2025 für viele Websites gilt.
Das Ergebnis: Schnell erstellte, aber rechtlich unsichere Webseiten.
CMS statt KI-Generator
Ein CMS (Content-Management-System) wie WordPress, Joomla, Drupal oder Typo3 bietet dagegen Kontrolle und Transparenz.
- Sie bestimmen, wo Daten liegen.
- Sie können rechtssichere Tools (z. B. eRecht24, Consent-Manager) einbinden.
- Und Sie können Barrierefreiheit gezielt umsetzen - manuell, aber zuverlässig.
Fazit
KI-Tools sind hervorragende Helfer, z. B. zum Erstellen von Texten, Ideen oder Bildern. Aber eine Website ist mehr als eine hübsche Oberfläche. Sie ist ein rechtliches und technisches System, das Verantwortung verlangt.
Wer in Deutschland professionell sichtbar sein will, sollte auf ein sauberes CMS setzen, nicht auf eine Blackbox-KI.
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Datenschutz, Haftung, Urheberrecht & Co.: So verwenden Sie KI im Unternehmen:
eRecht24 bietet praktische Unterstützung, um die rechtlichen Aspekte der Barrierefreiheit korrekt und nachvollziehbar umzusetzen: